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Matthias-Claudius-Weg 11 B, D-21244 Buchholz i.d.N. Tel. (0049)4181-38895 e-mail: verlag@laugwitz.de |
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Ein einzigartiges Zeugnis jüdischen Humors in beengten Verhältnissen. "Manchmal entsteht eine Kostbarkeit dadurch, dass nichts mehr von ihr übrig ist außer einer Ahnung, wie es einmal war. ... Im Falle der Erzählung 'Der Zumpel' ist so gut wie alles verschollen, peripher oder abgeklungen. ... Bereits der Titel ist letztlich nichts als ein Stück vergessene Sprache, unter Zumpel gibt das weißbärtige Grimmlexikon etwas an wie 'für einfältiger, kümmerlicher Kerl'. Geographisch im Niemandsland der Monarchie angesiedelt, leben die Bewohner eines kleinen slowakischen Nestes ihr Leben herunter, das in der üblichen Karriere verläuft: 'In Wradisch geboren, in Wradisch gestorben. Ein Menschenleben.' ... 'Ein wunderbares Abbild einer genauestens geschilderten vergangenen Welt', schreibt Uwe Laugwitz im Nachwort. Und uns Lesern bleibt diese schöne Gewissheit, an der wir uns an bodenlosen Tagen so sehr aufrichten: In der Literatur geht niemand verloren!" (Helmuth Schönauer) "Erschien ich auf der Dorfstraße, so umkreiste mich stets eine jugendliche Bauernrotte und sang in ihrer Sprache das anheimelnde Kampflied: 'Jud, Dreckruch, Wagenradbekleckter!' - es ist schwer übersetzbar. Mich nannten sie mit Vorliebe 'Zumpel', welchen Beinamen ich Mischka Popper verdanke. Mütterlicher Sparsamkeit wegen trug ich nämlich noch mit fünf Jahren Schnellfeuerhosen mit hinten offenem Visir, daraus neugierig das Hemdende, der sogenannte Zumpel in die Welt hinein ragte und den Witz des Mischka Popper und aller Bauernjungen hinterrücks herausforderte." 88 S., gebunden, ISBN 9-783-933077-19-6, EUR 15,- |
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Neuentdeckung eines Klassikers der Nachkriegsliteratur |
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Umschlagbild unter Verwendung des Bildes „Studio 9“ von Nikolaus Störtenbecker Nikolaus Störtenbecker war 1973/74 Stipendiat an der Villa Massimo in Rom |
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Diether Ritzert: Porträt von Karl Alfred Wolken (1964) Diether Ritzert war 1962/63 mit Wolken Stipendiat an der Villa Massimo in Rom |
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Roman. Mit einem Nachwort von Jörg Deuter
„Ich bin unter großen Himmeln hineingewachsen in meine
Liebe zur See, die Max Beckmann in bewundernswürdigen
Meeres- und Strandbildern gemalt hat, verschiedentlich auch
auf Wangerooge..., und habe dort die Süße des Lebens
gekostet in den Freiheiten, die man mir gewährte…“ Karl Alfred Wolken
Die Schnapsinsel ist mehr als ein in Küstennebel eingehüllter
Nordseemythos von freizügigen Künstlertagen und
feuchtfröhlichen Gelagenächten, wenngleich beide darin zur
Genüge vorkommen. Sie ist … auch ein Akt, die Vergangenheit
zu bewältigen, die 1961 erst wenige Jahre zurücklag. … Vor
allem aber bewegt der Autor sich aus seinem angestammten
Leben in ein neues, vertieftes, das künstlerisch und persönlich
stärker auf ihn wirkt und ihn fordert.“ Jörg Deuter
Werke in Einzelausgaben Band 1, 298 S.
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mit 127 meistens unbekannten Gedichten, Erzählungen, Reportagen, Kritiken, Essays, Notizen und Briefen=== |
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Beiträge zur Zeitschrift „Niedersachsen“ aus den Jahren 1896 bis 1901 Mit einem Anhang „Löns und Worpswede. Briefe an Hans Müller-Brauel“ ISBN 9-783-933077-75-2 412 S. gebunden € 30,-
1891, im Alter von 25 Jahren, war Hermann Löns gezwungen, sein Studium zu beenden und sein Leben neu zu beginnen:
"So sprang ich mit beiden Beinen in das Zeitungsfach. Erst war ich in der Pfalz im Feuilleton, dann reiste ich für einige größere Zeitungen als Stimmungsberichterstatter... Schließlich blieb ich in Hannover hängen. Ich begnügte mich damit, ein annehmbarer Schilderer, lustiger Plauderer und gewandter Redakteur zu sein; daß ich je ein guter Schriftsteller werden würde, glaubte ich nicht mehr... Jahrelang kam ich kaum zu mir selbst." [Löns, „Von Ost nach West“, 1909]
Die Ehe mit Elisabet Löns-Erbeck war die einzige Absicherung seiner Entscheidung vom Journalismus zu leben; zugleich war sie auch ein zusätzliches Risiko. Er heiratete Anfang 1893, als absehbar war, daß dieser Plan aufgehen würde, und am 15.3.1895 konnte er seinem Jugendfreund Max Apffelstaedt schreiben: „Gehe Leiter hoch!“
Buchbesprechung von Thorsten Neubert-Preine in den Hermann-Löns-Blättern
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Frank-Patrick Steckel 2009
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Die von Frank-Patrick Steckel herausgegeben Bände des NEUEN SHAKE-SPEARE JOURNALs |
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Die Bände 1 bis 7 stehen jetzt zum Herunterladen zur Verfügung |
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Hermann Knottnerus-Meyer in Duderstadt mit Beiträgen von Hans-Reinhard Fricke und Bruno Grönke 2010 erschien anläßlich einer Ausstellung in Duderstadt die erste Monographie über den Maler Hermann Knottnerus-Meyer, einen Schüler von Paul Schad-Rossa, der sich nicht in in die gängigen Stilrichtungen seiner Zeit einordnen läßt. Während seiner Zeit in Hannover stand er in engem Kontakt zu Hermann Löns, über den er 1924 sein bedeutendes Erinnerungsbuch "Der unbekannte Löns" schrieb. Zum gemeinsamen Freundeskreis, eine Art "Hannoversche Bohème", gehörten u. a. auch der Schriftsteller und Maler Wilhelm de Witt, der Maler und Bildhauer Erich Fricke sowie die Architekten Hans Roediger und Georg Thoféhrn. Noch vor dem Weltkrieg ging er nach Berlin. Zum Kunstbetrieb hielt er zeitlebens Abstand. Die Epoche der Neuen Sachlichkeit ab den 1920er Jahren charakterisiert seine Arbeiten wohl am genauesten. bisher nur als Privatdruck erschienen
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